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Die Vault

Vault 11

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Vault 11 door.jpg

Eingang zu Vault 11 vom Mojave-Ödland

Vault 11 ist eine der Vaults von Vault-Tec. Ihr genaues Ziel im Projekt Safehouse ist unbekannt. Fakt ist jedoch, dass der Zentralcomputer drauf programmiert war, jedes Jahr den Aufseher als Menschenopfer zu verlangen. Bei Verweigerung drohte er mit der Abschaltung der Umweltsysteme. So war das Amt des Aufsehers auch gleich das Amt eines Märtyrers, das jedes Jahr neu besetzt werden musste. Das Experiment endete, als sich die letzten fünf Überlebenden der Vault weigerten, ein weiteres Menschenopfer dazubringen. Entgegen der Drohungen des Zentralcomputers wurden die Türen geöffnet und das Experiment war beendet. Vault 11 liegt in der Nähe des Eldorado-Umspannwerks in der Mojave-Wüste, unter Black Mountain.

GeschichteBearbeiten

Vault 11.jpg

Die Vault 11 war nach vorliegender Datenlage ein soziales Experiment: Wie lange lassen die Bewohner zu, dass jedes Jahr einer von ihnen getötet wird, bevor sie den Gemeinschaftssinn über den persönlichen Egoismus stellen? Und wie wirkt sich die permanente Bedrohung auf die sozialen Strukturen aus?

Der erste Aufseher wusste um die Regel des Menschenopfers, ahnte allerdings nicht, dass er das Erste sein würde. Als er den Bewohnern der Vault die Regel am Ende seiner Amtsperiode mitteilte, reagierten diese mit Wut und verlangten ab sofort demokratische Wahlen für das Amt des Aufsehers. Nach der Einigung auf demokratische Aufseher-Wahlen begab sich der erste Aufseher in die Opferkammer unter seinem Büro, wo er den Tod fand.

Da nun der erste Aufseher tot war, musste ein neuer gewählt werden. Da sein Ende schon im vorhinein fest stand, war die Wahl zum Aufseher ein zweifelhaftes Privileg. Dennoch war ein demokratisches Wahlsystem festgelegt, die Bewohner mussten einen Aufseher wählen. Folgerichtig wurden immer die Bewohner für das Amt nominiert, die man am wenigsten leiden konnte und diese überboten sich darin, ihre Leidensgenossen als idealen Aufseher anzupreisen, um nicht gewählt zu werden. Das Ergebnis war eine ziemlich pervertierte Form der Demokratie, in der verschiedene Lager Kandidaten nominierten, die sie loswerden wollten. Dadurch, dass praktisch niemand dem anderen, auch innerhalb des eigenen Lagers, trauen konnte, wurden die sozialen Gefüge massiv gestört und die Bevölkerung der Vault reduzierte sich, wohl auch zusätzlich durch Geburtenrückgang und Selbstmorde.

Erst mit der Ernennung von Kathrine Stone, die ihre politischen Gegner ermordete, änderte sich das System. Sie führte ein neues Wahlsystem ein: Von nun an wurde vom Zentralrechner mittels eines Zufallszahlengenerators eine Person der Vault ausgewählt, welche der neue Aufseher sein würde. Damit errichtete sie ein absolut faires Wahlsystem und schaffte es, die zersplitterte Bunkergemeinschaft gegenüber dem wahren Feind, dem Computer, zu einen. Dennoch ging das System der jährlichen Menschenopfer weiter, da die Bewohner auch als Einheit nicht den Mut aufbrachten, den finalen Schritt zu tun und gegen den Computer aufzubegehren. Auch jetzt nahm die Zahl der Bunkerbewohner kontinuierlich ab, da sich die Bedrohungslage insgesamt nicht geändert hatte.

Dieser Kreislauf wurde erst von den fünf letzten Überlebenden unbeabsichtigt durchbrochen, als diese sich letztendlich resigniert weigerten, auch nur noch einen einzigen Menschen zu opfern. Sie beschlossen, angesichts der begangenen Sünden, durch die der größte Teil der Bewohner ausgelöscht worden waren, und dem Scheitern der Vault, lieber in einem letzten Akt der Würde zu sterben. Als sie dies dem Zentralcomputer mitteilten, kam eine automatische Antwort von Vault-Tec, die sie beglückwünschte, sich als aufrechte Mitglieder der amerikanischen Idealgesellschaft erwiesen zu haben und besagte, dass das Experiment nun beendet sei und es keine Bestrafung geben würde. Stattdessen wurden die Türen der Vault geöffnet. Daraufhin begaben sich die Überlebenden zum Eingang der Vault und besprachen, was sie nun tun sollten. Einige wollten das dokumentieren, was geschehen war, damit andere davon lernen könnten, die Restlichen wollten allerdings, dass niemand davon erfährt. Diese Auseinandersetzung endete in einer Schießerei, die nur ein einziger Vaultbewohner überlebte.

Somit war auch Vault 11 aus Sicht der Rettung vor dem Weltuntergang ein totaler Fehlschlag. Inwieweit das Experiment zur Zufriedenheit der US-Regierung beziehungsweise der Enklave verlief, ist unbekannt.

ErscheinungsbildBearbeiten

Vault 11 ist - wie die meisten Vaults - in einem desaströsen Zustand und lange verlassen. Markantes optisches Alleinstellungsmerkmal sind die zahlreichen alten Wahlplakate, auf denen die Kandidaten darum flehen, nicht zum Aufseher gewählt zu werden. Auch die Opferkammer unter dem Aufseherbüro ist einmalig. Sie besteht aus einem kahlen Raum mit einem zentral platzierten, bequemen Stuhl und einer Projektionsleinwand.

Sobald sich der Kurier auf den Stuhl setzt, beginnt das selbe Videoband, das jeder Aufseher von Vault 11 als letztes gesehen hat. In dem Video wird auf die Rolle als Märtyrers hingewiesen und wie sich einer für das Wohl aller opfern muss. Es wird beruhigend auf das Opfer eingesprochen, man soll sich entspannen, sich an die schönen Dinge erinnern, die man in seinem Leben erlebt hat. Sobald das Video endet, öffnen sich blitzartig die Wände des Raumes und zahlreiche dahinter verborgene Roboter und Geschütztürme eröffnen gleichzeitig das Feuer.

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