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Die Vault

Vault

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Vault-Tec Werbung und eine Stadtkarte im Spiel von Vault 13.

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Eine Werbung aus der Vorkriegszeit.

Vault 101.jpg

Innerhalb von Vault 101.

Vaults auch bekannt als Bunker oder Gewölbe, sind gewaltige, unterirdische Schutzbunker. Die meisten dieser Bunker wurden von Vault-Tec in der Mitte des 21. Jahrhunderts gebaut.

Hintergrund Bearbeiten

Im Rahmen des von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ins Leben gerufenen "Projekt Safehouse" wurde die Firma Vault-Tec mit dem Bau von 122, über das gesamte Land verteilten Vaults beauftragt. Der erste Vault wurde in Los Angeles gebaut und war für die Bevölkerung als "Demonstrations-Vault" frei zugänglich. Er sollte den Menschen die Vorzüge und Funktionsweise der Vaults näherbringen und war nie Teil des sogenannten Vault-Experiments. Der Demonstrationsvault wurde unterhalb und innerhalb der Stadtgrenzen von Los Angeles errichtet. Die meisten der folgenden Bunker wurden, mit Ausnahme von Vault 13, Vault 112 und Vault 88, bis zum Jahr 2063 fertiggestellt. Im Juni 2074 waren die Bauarbeiten an Vault 112 abgeschlossen.

Geschichte Bearbeiten

Der Bau der Vaults war eines der größten und teuersten Projekte in der Geschichte der Vorkriegszeit. Laut dem Überlebensleitfaden für Bunkerbewohner (das "Spielhandbuch" in PDF-Format aus Fallout) waren für den Bau von Vault 13 Kosten in Höhe von $400.000.000 US-Dollar veranschlagt. Die tatsächlichen Kosten beliefen sich aber letztendlich auf $645.000.000 US-Dollar, wobei erwähnt werden muss, dass zu dieser Zeit in der Fallout Welt eine Hyperinflation einsetzte und im Jahre 2077 der Preis für ein Kraftfahrzeug wie den Corvega $1.000.000 US-Dollar betrug. Die Vaults wurden in ganz Amerika erbaut und es gibt nur wenige Informationen über die Gründe für die Wahl der Standorte. Die meisten Vaults liegen unter großen Städten oder in der unmittelbaren Umgebung, einige liegen dagegen eher abseits. Vault-Tecs Vorhaben, auch Vaults im neu annektiertem Kanada zu bauen, gelang nicht mehr, da zuvor der Große Krieg ausbrach.

Aufbau Bearbeiten

Alle Vaults sind im Grundriss zunächst ähnlich aufgebaut und sind in ihren Grundzügen standardisiert - sie benutzen die gleichen Türen, gleichen Einrichtungskomponenten, gleichen Computer. Sie lassen sich grob in Wohn- und Aufenthaltsbereich sowie Technik- und Verwaltungssektion unterteilen. Hinzu kommen spezifische Sonderausstattungen, wie erweiterte Laboreinrichtungen. Allerdings gibt es einige Unterschiede in Hinblick auf die Konstruktionsweise der Vaults der West-Küste und zu ihren Vertretern an der Ost-Küste und in der Mojave-Wüste. Auch untereinander weichen die Vaults in einer Region voneinander ab, da Vault-Tec die Bunker je nach Standort an natürliche Vorgaben anpassen musste. Jeder Vault wurde für eine maximale Einwohnerzahl von 1.000 Personen entwickelt. Mit den modernsten technischen Geräten und Lebenserhaltungssystemen ausgestattet, sollten sie offiziell den Bewohnern das autarke Überleben über einen längeren Zeitraum ermöglichen. Individuell unterschieden sich die Vaults voneinander, da sie örtlichen Begebenheiten angepasst wurden und zudem entsprechend ihrer vorgesehenen Funktion ausgestattet wurden. Laut dem Vault 101 PA System waren zum Beispiel die Systeme von Vault 101 auf eine fehlerfreie Laufzeit von 900 Jahren ausgelegt. Die technische Ausrüstung der Vaults umfasste neben Werkzeug, Baumaschinen, Hydro-Agrar-Farmen, Wasseraufbereitern, Defensivbewaffnung für 10 Personen, Kommunikations- und Überwachungssystemen auch Bildungsmaterial und Unterhaltungsprodukte. Für das Müll- und Abfallmanagement wurden sogenannte "Verbrennungs-Tage" eingeführt. Um Leichen zu beseitigen, wurde die Müllverbrennungsanlage auch als Krematorium benutzt. Einige Vaults verfügten über ein G.E.E.K., dass den Überlebenden des nuklearen Krieges die Wiederbevölkerung des Planeten erleichtern sollte. Für die Energieversorgung kamen unterschiedliche Systeme zum Einsatz. Vault 13 zum Beispiel wurde primär durch Geothermalenergie versorgt und als sekundäres Energiesystem stand ein Atomreaktor von General Atomics International zur Verfügung, der die Vault rund 200 Jahre mit Strom versorgen konnte. Vault 8 hingegen war ausschließlich durch Kernenergie versorgt.

Alle Bewohner der Vaults waren einheitlich mit einem blau-gelben Overall bekleidet, dessen Design jedoch von Vault zu Vault leicht unterschiedlich war. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Bunkerbewohners betrug 92,3 Jahre.[3]

Anmerkung: Es ist jedoch anzumerken, dass die Vaults, die in den Spielen dargestellt werden, nicht in der Lage wären, die im Fallout Kanon und in der Fallout Bibel beschriebenen Attribute zu erfüllen. So ist augenscheinlich keine der gezeigten Vaults räumlich in der Lage, 1000 Personen ein unterirdisches Leben über längere Zeit zu ermöglichen. Allerdings sind viele Zugänge zu Bereichen der Vaults in Fallout versperrt oder verschüttet, was ein Betreten durch den Spieler unmöglich macht. Dies soll die Fiktion aufrechterhalten, dass die Vaults größer sind als im Spiel dargestellt. Der Grund für diese Einschränkung liegt einfach darin, dass kein handelsüblicher Computer am Erscheinungsdatum technisch in der Lage gewesen wäre, die Daten zur Darstellung einer realistischen Vault in einem vertretbaren Zeitraum zu laden, zu verarbeiten und darzustellen.

Eingangsbereich Bearbeiten

Der Eingangsbereich ist der einzige Verbindungspunkt der Vault zur Außenwelt und ist mit einer verbunkerten Hochsicherheits-Luftschleuse ausgerüstet. Diese Schleuse ist nach außen mittels einer massiven, 2,50 Meter starken, aus gehärtetem Stahl hergestellten Hochsicherheitstür in Form eines Zahnrades verschlossen, deren Gewicht laut Three Dog 13 Tonnen beträgt. In den meisten Vaults ist dies der einzige Weg hinein und hinaus. Nur Vault 19 und Vault 87 verfügen konstruktionsbedingt über zwei Eingänge. In allen Vaults sind in der Nähe der Türinnen- und Außenseiten Konsolen angebracht, mit denen die Sicherheitstore geöffnet werden können. Um ein unerlaubtes Öffnen der Türen, ob durch Bewohner oder Ödländer, und somit eine Kontamination der Vault zu vermeiden, ist ein spezieller Sicherheitscode erforderlich. Dieser Code ist streng geheim und nur einer Handvoll Leuten, unter ihnen der Aufseher der Vault, bekannt.

Der automatische Sprecher bei der Führung durch das Technische Museum in Washington, D.C. erklärt, dass eine zweiprozentige Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Hochsicherheitstore einem direkten Treffer einer Atomrakete nicht standhalten würden. An Vault 87 wurde diese Behauptung auf die Probe gestellt, es ist die einzig bekannte Vault, deren Tür direkt durch einen Nuklearsprengkopf getroffen wurde. Laut den Aufzeichnungen des Aufsehers wurde durch die Druckwelle die Tür irreparabel beschädigt, was darauf schließen lässt, dass die von Vault-Tec veröffentlichten Zahlen entweder übertrieben, schlicht und einfach falsch waren oder dass hier unglücklicherweise die oben erwähnte Zwei-Prozent-Quote eine Rolle spielte.

Viele Vaults nutzen eine "Seal-N-Safe Vault-Tür Modell No. 343"4] zur internen Sicherung der Luftschleuse. Einige andere, wie z.B. Vault 101, sind mit einem anderen, stärkeren Modell ausgerüstet und Vault 8 verfügte als Kontrollvault über eine zweite, noch massivere Hochsicherheitstür, die in einigem Abstand zum ersten Tor eingebaut wurde und so den Eingangsbereich sehr viel besser vor der atomaren Strahlung schützte.

Im Eingangsbereich der Westküstenvaults ist zudem eine kleine Krankenstation mit einem Auto-Doc eingerichtet, die mit einem medizinisch ausgebildeten Vaultbewohner 24 Stunden am Tag besetzt ist. Diese Krankenstation ist für die Behandlung von Verletzungen und Verstrahlungen aller Art ausgelegt. Ostküstenvaults besitzen eigene Krankenstationen tiefer im Komplex.

Wohnbereiche Bearbeiten

Zur Standardeinrichtung der Westküstenvaults der Vorkriegszeit gehören Einzelzimmer mit integriertem Sanitärbereich für Führungskräfte und für den Rest der Bewohner Schlafsäle mit Nasszelle. Vault 13 verfügte über 100 Quartiere, die sich bei maximaler Auslastung 10 Menschen pro Quartier im Schichtbetrieb teilen mussten. An der Ostküste waren die Unterkünfte mehr in "Wohnbereiche" unterteilt, die für komplette Familien vorgesehen waren. Die Sanitäranlagen und ebenfalls vorhandenen Schlafsäle waren nach Geschlechtern getrennt. Für den gesamten Wohnbereich einer Vault war eine Fläche von 15.000 Quadratmeter vorgesehen. Als Lichtquelle wurden Glühbirnen mit der Simu-Sun Technologie verwendet, die eine Beleuchtung wie in der Außenwelt (mit minimalem Sonnenbrandrisiko) ermöglichten. Die Beleuchtung der Vault 101 musste auf Grund der Gefahren durch eine RAD-Kakerlaken-Plage Tag und Nacht in Betrieb sein.

Entertainertrons standen zum Abspielen von Holobändern zur Verfügung und dienten vorwiegend Unterhaltungszwecken.

Kommandozentrum Bearbeiten

Das Herz jeder Vault ist das Kommandozentrum bzw. das Büro des Aufsehers. Es ist mit einer Computerkonsole mit mehreren Überwachungsmonitoren ausgestattet. Zudem verfügt jeder Aufseher über einen eigenen Waffenschrank und hat mittels Konsole Zugriff auf die Waffenkammer, den Reaktor und die Wasseraufbereitung. Zu jeder Zeit ist die Kommandozentrale mit einem Sicherheitsoffizier besetzt und ohne ausdrückliche Erlaubnis des Aufsehers hat keiner der Vaultbewohner Zugang. In den Westküstenvaults verfügte der als freistehende Plattform konzipierte Arbeitsplatz des Aufsehers zudem über zwei integrierte 5mm-Miniguns zur unmittelbaren Verteidigung, sollten alle anderen Sicherheitssysteme ausgefallen oder von Angreifern zerstört worden sein. Jede Vault verfügt zudem auf der Kommandoebene über eine eigene Krankenabteilung, eine Schule, einen Versammlungsraum und einen Lagerraum. Der Zentralcomputer ist meist in den unteren Vaultebenen untergebracht und überwacht 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche selbstständig die gesamte Vault mittels Videokameras. Der Aufseher hat natürlich jederzeit Zugriff auf die Überwachungsbänder.

Die Geheime Vault verfügt über mehrere Kommandozentren auf verschiedenen Ebenen. Von hier aus können diverse Sicherheitssystem wie Türmechanismen und Waffensysteme bedient werden.

Unterschiede Bearbeiten

  • Vault 29 (Van Buren) war mit einer ZAX KI ausgestattet, die die Aufgaben des Aufsehers erfüllte.
  • In Vault 12 wurde das Büro des Aufsehers versiegelt, da die Tore der Vault sich, wie von Vault-Tec beabsichtigt, konstruktionsbedingt nicht schließen ließen. Ein Aufseher war daher nicht erforderlich.
  • Ostküsten-Vaults und Mojave-Vaults (3, 11, 19, 21, 22, 34, 87, 92, 101, 106, 108, 112) nutzten einen anderen, älteren Türmechanismus. Die Tore werden von einem Roboterarm ins Innere der Vault gezogen und dort zu Seite geschoben. Die Vault-Tore an der Westküste werden aus der Vault in den Außenbereich geschoben, von einer hydraulischen Klammer zur Seite gerollt und dort fixiert.
  • Ostküsten- und Mojavevaults besitzen Lagerräume neben dem Büro des Aufsehers, welches sich immer nahe am Atrium befindet.
  • Die Eingangsbereiche von Vault 0 und der Geheimen Vault unterscheiden sich im Aussehen stark von anderen Vaults.

Zweck Bearbeiten

Die Vaults sollten offiziell die Menschheit vor der totalen Vernichtung durch den sich abzeichnenden Atomkrieg bewahren. Dabei beschränkte sich der Kreis der rettungswürdigen Menschheit ausschließlich auf den amerikanischen Teil. Jedoch waren die Vaults nie zur Rettung der gesamten Bevölkerung der Vereinigten Staaten konzipiert. Mit einer Bevölkerung von knapp 400 Millionen im Jahre 2077 hätten die Vereinigten Staaten beinahe 400.000 Vaults der Größe von Vault 13 errichten und auch ausstatten müssen. Ein absolut unmögliches Unterfangen. Von Vault-Tech wurden nur 122 Bunker errichtet, genug für 122.000 Personen. Damit war klar, dass die Regierung im Fall eines Atomkrieges 99,97 Prozent ihrer eigenen Bevölkerung von vornherein sich selbst überlassen und notfalls mit Gewalt am Zutritt hindern würde. Den 122.000 Auserwählten wurde erzählt, sie gehörten zur amerikanischen Elite oder hätten sich um ihr Land verdient gemacht. Damit wurde ihre Aufnahme auf die Liste begründet.

Allerdings war die Bestimmung der Vaults, wie sich später herausstellte, eine völlig andere. Innerhalb der Regierung der Vereinigten Staaten existierte eine mächtige Fraktion, die von vornherein davon ausging, dass ein Atomkrieg die Erde soweit verwüsten würde, dass ein Wiederaufbau unmöglich sein würde. Diese Fraktion, aus der später die Enklave entstand, konspirierte mit ähnlich eingestellten Angehörigen verschiedener Firmen, darunter Vault-Tech und RobCo und verfolgte den Plan, die Erde aufzugeben und einen neuen Planeten zu besiedeln. Da zuvor umfangreiche Studien erfolgen mussten, um die Reise planen zu können, verfolgte die Enklave mit dem "Projekt Safehouse" letztlich komplett andere, streng geheime und amoralische Ziele. Die vorrangige Absicht hinter der Konstruktion der Vaults war ein gigantisches, perverses Sozialexperiment: das Studium und die Observierung der Vaultbewohner in vorgegebenen, letztendlich konstruierten Situationen, um so Informationen über die Auswirkungen von Isolation, Konflikten, Krisen und Stress auf räumlich beschränkte Gemeinschaften zu gewinnen. Jede Vault wurde mit anderen Konditionen eingerichtet, um zu beobachten, wie die in ihr eingeschlossene Bevölkerung mit der ihnen auferlegten Isolation und anderen Widrigkeiten fertig wurden. Die Möglichkeit, dass komplette Vaults scheiterten und ihre Bewohner dabei den Tod fanden, wurde billigend in Kauf genommen oder sogar von vornherein beabsichtigt. Immerhin wäre es auch unmöglich gewesen, 122.000 Menschen von der Erde zu evakuieren, zumal die Enklave nur ihrem eigenen, rassistischen Ideal entsprechende "wertvolle" Menschen (also sich selbst und Angehörige der höheren Klassen der politischen und wirtschaftlichen Elite der USA) zu evakuieren beabsichtigte. Nach dem Großen Krieg wurden die Vaults weiterhin von der Enklave überwacht, die die Experimente soweit möglich nahtlos fortsetzte. Damit waren die 122.000 Vaultbewohner größtenteils nichts weiter als menschliche Laborratten. Wirklichen Schutz vor der atomaren Vernichtung boten nur die Regierungsbunker und die wenigen so genannten Kontrollvaults.

Die meisten Vault-Experimente endeten mit dem wohl schon von Beginn an abzusehenden Tod der Vaultbewohner und/oder der Zerstörung der Vault. Die Unterbrechung der Kommunikation zwischen den Bunkern sorgte gleichzeitig dafür, dass einige Vaults sich nicht entsprechend den Experimentvorgaben verhielten und ihre Bewohner entweder vorzeitig starben oder die Vault verließen. Wieder andere stellten Kontakt mit der Außenwelt her, wurden von Raidergruppen oder Supermutanten überrannt. Auch viele der Menschen, die in den Kontrollvaults (Bunker ohne Experimente und die somit wirklich nur zum Schutz der Bevölkerung konzipiert waren) lebten, litten nach der langen Isolation unter diversen Krankheiten und Störungen wie Xenophobie (Angst vor Fremden) oder Agoraphobie (Angst vor offenen Räumen und Flächen). Michael Angelo kann den New Vegas Strip beispielsweise nicht verlassen, da ihn seine Angstzustände daran hindern. Die waffenvernarrten Rumser aus Vault 34 bleiben lieber unter sich und versuchen jeden Fremden, der sich ihrem Gebiet nähert, mittels Artilleriefeuer zu töten oder zu vertreiben. Die Einwohner von Vault 101 weigerten sich auch nach der Befreiung durch den Einsamen Wanderer die Vault zu verlassen. Manche Vault-Bewohner konnten mit der Isolation und ihren Folgen besser umgehen. Hier einige Ausnahmen: Der Bunkerbewohner, der Einsame Wanderer, Butch DeLoria und Doc Mitchell.

Aufseher Bearbeiten

Hauptartikel: Aufseher

Die Aufseher jeder Vault waren in der 1. Generation Vault-Tec-Mitarbeiter und sofern erforderlich in die stattfindenden Experimente involviert. Auch ihre Nachfolger waren in diesen Fällen eingeweiht. Der Aufseher von Vault 13, einer Kontrollvault, verstieß letztendlich den Protagonisten von FO1 da er befürchtete, dass dieser andere Bewohner ermutigen könnte, den Bunker zu verlassen oder permanenten Kontakt zur Außenwelt zu suchen, was durch Kontamination und Bevölkerungsverlust den Fortbestand der Kontrollgruppe gefährdet hätte.

Kontrollvaults Bearbeiten

Kontrollvaults waren experimentlose Vaults die dazu gedacht waren, die USA nach dem Fall der Bomben neu zu bevölkern. Es sollte insgesamt 17 dieser Kontrollvaults geben.

Bekannte Kontrollvaults Bearbeiten


Liste bekannter Vaults Bearbeiten

Bezeichnung Beschreibung Position Vorkommen
LA Vault Die Mustervault von Vault-Tec. Sie war kein Teil des Vault-Experiments und wurde später vom Meister verwendet. Am Ende von Fallout 1 durch einen Nuklearsprengsatz zerstört. Süd Kalifornien, nahe Los Angeles (Cathedral) Fallout
Vault 0 Eine spezielle Vault, die darauf ausgelegt war, alle anderen Vaults zu überwachen und zu kontrollieren. Die Kontrolle funktionierte nur bis zum Ausbruch des Großen Kriegs. Danach war die Kommunikation zwischen den Vaults abgeschnitten. Diente als Kommandobasis des Kalkulators. Mount Cheyenne (Colorado) Fallout Tactics
Vault 3 Keine bekannten Experimente, jedoch trat nach einiger Zeit ein Leck in den unteren Ebenen auf, wodurch die Vault teilweise von verstrahltem Grundwasser überflutet wurde. Ruinen von Südvegas Fallout: New Vegas
Vault 6 Unbekannt Mount St. Helens, Washington Fallout Extreme [1]
Vault 8 Eine der Kontrollvaults. Ihre Tore öffneten sich bereits nach 10 Jahren für die Neukolonisierung und die Siedlung Vault City entstand. Nord Kalifornien
(Vault City)
Fallout 2
Vault 11 Diese Vault wurde mit Menschen mit einer stark demokratisch ausgerichteten politischen Einstellung belegt. Der Zentralcomputer war jedoch darauf programmiert, den Vaultzugang versiegelt zu halten und Menschenopfer zu verlangen, ansonsten drohte er damit die Lebenserhaltung abzuschalten. Gleichzeitig hatte er Order, die Tore zu öffnen, sobald die Bewohner sich von sich aus dieser Forderung verweigern würden. Mojave-Wüste Fallout: New Vegas
Vault 12 Um die Effekte der radioaktiven Verstrahlung an Menschen zu untersuchen, ließ sich die Vaulttür konstruktionsbedingt nicht schließen. Bei der Detonation der Bomben waren die Vault-Bewohner der Strahlung schutzlos ausgeliefert und wurden zu Ghulen. Diese gründeten in und über der Vault die Siedlung Necropolis. Bakersfield
(Necropolis)
Fallout
Vault 13 Sie sollte 200 Jahre geschlossen bleiben, um die Effekte von sehr langer Isolation zu sehen. Ein kaputter Wasserchip zwang jedoch den Aufseher in Fallout 1 zu improvisieren und den Protagonisten (Bunkerbewohner) zur Rettung der Vault ins Ödland zu senden. In Fallout 2 von der Enklave angegriffen, die die Bewohner für Experimente mit dem FE-Virus missbrauchte. Nord Kalifornien Fallout, Fallout 2
Vault 15 Sollte 50 Jahre geschlossen bleiben. In dieser Vault wurden Menschen mit sehr verschiedenen Ideologien zusammengebracht. Nord Kalifornien Fallout, Fallout 2
Vault 17 Zweck unbekannt, vermutlich eine Kontrollvault

Aus dieser Vault stammte Lillian Marie Bowen

Unbekannt (wahrscheinlich New California) Fallout: New Vegas,

wird von dem Mutanten "Lily" erwähnt

Vault 19 In dieser Vault wurden die Menschen in zwei Gruppen geteilt, in getrennten Bereichen untergebracht und von jeweils einem Aufseher überwacht. Nach Verschluss der Vault wurden die Bewohner durch psychische Manipulation in die Paranoia getrieben und Misstrauen gegen die jeweils andere Gruppe erzeugt. Mojave-Wüste Fallout: New Vegas
Vault 21 Diese Vault wurde nur mit Menschen, die einen Hang zum Glücksspiel hatten, belegt. Sämtliche Konflikte wurden nur durch Glücksspiele entschieden. Die Bewohner verloren die Vault in einem Glücksspiel an Mister House, der die Bewohner vertrieb und die unteren Etagen mit Beton verfüllte. Die oberen Etagen dienen seitdem als Hotel.

New Vegas

Fallout: New Vegas
Vault 22 In dieser Vault wurden Experimente an Nutzpflanzen, Schädlingsbekämpfung und Sauerstofferzeugung unter Vault-Bedingungen durchgeführt. Die Experimente sollten dazu dienen, die Versorgung der Vaults zu verbessern - und gleichzeitig die Grundlagen für die Hydroponik einer Raumreise schaffen.

Mojave-Wüste

Fallout: New Vegas
Vault 27 Diese Vault wurde bewusst überbevölkert. 2000 Menschen wurden ihr zugeordnet, was dem doppelten entspricht, was die Vault fassen konnte. Unbekannt Fallout Bible
Vault 29 Keiner der Bewohner war älter als 15 Jahre beim Eintritt in die Vault. Die Eltern wurden absichtlich in andere Vaults umgeleitet. Colorado Fallout Bible (Erstnennung),
Van Buren
Vault 34

Die Vault wurde mit Waffenfreaks und Pyromanen bevölkert. Zudem war die Waffenkammer überfüllt und besaß kein Schloss. Aus dieser Vault stammen die "Rumser"

Mojave Wüste Fallout Bible, Fallout: New Vegas
Vault 36 Der Essensautomat war so programmiert, dass er nur einen dünnen, wässrigen Brei produzierte. Unbekannt Fallout Bible
Vault 39 Zweck unbekannt. Abilene, Texas Fallout: Brotherhood of Steel 2 [2]
Vault 42 Es wurden nur Glühlampen mit weniger als 40 Watt verbaut. Test der Anpassung an fortwährend schlechte Beleuchtung. Unbekannt Fallout Bible
Vault 43 Wurde von 20 Männern, 10 Frauen und einem Panther bewohnt. Untersuchung des Verhaltens angesichts tödlicher Bedrohung bei gleichzeitigem Geschlechterungleichgewicht. Unbekannt Penny Arcade Comic [3]
Vault 53 Die technische Ausrüstung war darauf ausgelegt, alle paar Monate kaputt zu gehen. Die Reperaturen waren zwar durchführbar, riefen aber ein Maximum an Stress hervor. Unbekannt Fallout Bible und in Vault-Tec Ostküsten PCs.
Vault 55 Alle Unterhaltungsbänder wurden entfernt. Untersuchung der Auswirkungen lang anhaltender Langeweile. Unbekannt Fallout Bible
Vault 56 Alle Unterhaltungsbänder wurden entfernt, außer dem eines schlechten Komikers. Soziologen sagten dieser Vault ein schnelleres Ende als der Vault 55 voraus. Unbekannt Fallout Bible
Vault 68 Unter den 1000 Bewohnern gab es nur eine Frau. Untersuchung der Gruppendynamik hinsichtlich Partnerkonkurrenz unter Männern. Unbekannt Fallout Bible
und im Gespräch mit Präsident Richardson.
Vault 69 Unter den 1000 Bewohnern gab es nur einen Mann. Untersuchung der Gruppendynamik hinsichtlich Partnerkonkurrenz unter Frauen. Unbekannt Fallout Bible (Erstnennung),
Penny Arcade Comic, Van Buren (Concept Art),
und im Gespräch mit Präsident Richardson.
Vault 70 Alle Extruder (Scheckenpressen) zur Herstellung der Vault-Overalls versagten nach 6 Monaten. Die meisten Bewohner waren Mormonen. Untersuchung der Auswirkungen erzwungener Nacktheit auf religiöse und soziale Normen. Nachdem die Bunkerbewohner die Vault verlassen hatten, gründeten sie die Stadt New Canaan. Salt Lake City, Utah Fallout Bible, Van Buren
Vault 74 Eine kleine Vault, die nur aus dem Büro des Aufsehers, sowie dem Atrium, der Klink und den abgesperrten und nicht begehbaren Quartieren bestand. Ödland der Hauptstadt

Fallout 3 Modding Tutorial [4]

Vault 75 Nur Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren wurden in die Vault gelassen. Ziel war die gezielte genetische Selektion hin zum "homo superior". Commonwealth Fallout 4
Vault 76 Eine der Kontrollvaults. Wie Vault 8 sollte sich nach 20 Jahren für die Neukolonisierung öffnen. Unbekannt
(wahrscheinlich im Ödland der Hauptstadt)
Fallout 3
Vault 77 Bewohnt von einem Mann und einer Kiste voll mit Puppen. In Fallout 3 ist ein Vault 77-Overall in Paradise Falls erhätlich. Erforschung der Auswirkungen extremer Einsamkeit. Unbekannt Penny Arcade Comic, Vault-Overall:Fallout 3
Vault 81 Versuch der Immunisierung der Vaultbewohner durch in Maulwurfsratten gezüchteten Erregern. Commonwealth Fallout 4
Vault 87 Eine Forschungseinrichtung für das Forced Evolutionary Virus. Ödland der Hauptstadt Fallout 3
Vault 88 Vorgesehen zum Test verschiedener Prototypen, um diese in den anderen Vaults zu verwenden. Diese Vault wurde nie fertig gebaut, nur der Eingang und einige Innenräume waren vor dem Großen Krieg fertig gestellt. Mit der Unterstützung der zur Aufseherin vorgesehenen Valery Barstow kann der Einsame Wanderer die Vault ausbauen und, falls er es will, verschiedene Experimente mit den Bewohnern durchführen. Boston, Commonwealth Vault-Tec Workshop
Vault 92 Wurde nur von extrem musikalisch talentierten Menschen bewohnt. An ihnen wurden Experimente mit Weißem Rauschen durchgeführt, das letztendlich den Verstand zerstört. Ödland der Hauptstadt Fallout 3
Vault 95 In diesem Vault wurden Rauschmittelabhängige (Jet, Mentats, etc.) untergebracht. Durch die Isolation waren diese unter Zwangsentzug. Ein verdeckter Vault-Tec Mitarbeiter öffnete nach 6 Jahren einen geheimen mit Suchtmitteln gefüllten Raum, um das Verhalten der Vaultbewohner zu studieren. Commonwealth (nordöstlich vom Leuchtenden Meer) Fallout 3 (geschnittener Inhalt), erste Erwähnung Fallout 4
Vault 101 Diese Vault war wie Vault 13 als Langzeitstudie sowie zur Auswertung der Leistung einer Vault mit einem allmächtigen Aufseher gedacht. Ödland der Hauptstadt Fallout 3
Vault 106 Psychoaktive Drogen wurden 10 Tage nachdem sich die Vault-Tür geschlossen hatte in das Belüftungssystem geschleust. Ödland der Hauptstadt Fallout Bible (Erstnennung), Fallout 3
Vault 108 Zur Klonforschung gedacht. Alle Klone wurden von einem Mann namens Gary geklont. Ödland der Hauptstadt Fallout 3
Vault 111 Vault 111 wurde ursprünglich gebaut um Langzeitwirkungen des Kälteschlafs auf die Bewohner zu testen. Der Vault hatte Vorräte für 180 Tage, danach sollte es dem Aufseher frei stehen nach weiteren Anweisungen aus der Zentrale den Vault zu öffnen. Als diese ausblieben, verließ das Personal nach einer Revolte eigenmächtig den Bunker und liess die Schlafenden zurück. 200 Jahre später wurde das Kälteschlafsystem von Eindringlingen manuell übersteuert und alle Schlafenden bis auf einer starben. Commonwealth Fallout 4
Vault 112 Langzeitstudie des Aufenthaltes in virtueller Umgebung mit einer kleinen Testgruppe in Virtual Reality Simulatoren unter der Leitung von Doktor Stanislaus Braun Ödland der Hauptstadt Fallout 3
Vault 118

Die Vault hat zwei Bereiche, von denen einer ausschließlich für Mitglieder der höchsten Klasse der Gesellschaft (Hollywood-Schauspieler, Industriemagnaten , Wissenschaftler, Künstler, etc.) und der andere für die unteren Klassen bestimmt war. Beide Flügel sollten von einem Aufseher verwaltet werden. Die Vault wurde als Atombunker verwendet und das Klassen-Experiment nie gestartet.

Mount Desert Island, Maine Far Harbor
Unfertige Vault Eingezäunte Baustelle in einer kleinen Höhle nördlich von Vault 13 und 15. Die Vaulttür trägt die Nummer 13. Nord Kalifornien Fallout 2
Geheime Vault Eine geheime Vault, die gedacht war, die höheren Mitarbeitern von Vault-Tec zu schützen sowie am FEV und anderen neuen Technologien weiter zu forschen. Los (ehem. Los Ybanez), Texas Fallout: Brotherhood of Steel [5]
Vault Prototyp Ein kleines Vault-Tec Gebäude, das von der Texanischen Stählernen Bruderschaft als Basis benutzt wurde. Texas Fallout: Brotherhood of Steel [5]
Vault 100 Diese Vault war kein Teil eines Experiments und diente lediglich als Vorführung. Technisches Museum in Washington D.C. Fallout 3

Hinter den Kulissen Bearbeiten

Das Vault-Experiment basiert auf einer Idee von Tim Cain, die dieser während der anfänglichen Projektphase von Fallout 2 hatte.

Galerie Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. ^ Das abgebrochene Fallout Extreme ist Nicht-Kanon.
  2. ^ Das abgebrochene Fallout: Brotherhood of Steel 2 ist Nicht-Kanon.
  3. ^ Obwohl dieser Comic Offiziell ist und in Cooperation mit Emil Pagliarulo geschrieben wurde ist er weder Kanon noch nicht-Kanon.
  4. ^ Vault 74 tutorial im GECK-Wiki. Nicht Kanon, aber in der Liste, da es ein offizielles Tutorial von einem Bethesda Designer ist.
  5. 5,0 5,1 Fallout: Brotherhood of Steel ist Nicht-Kanon.

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