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Fallout Tactics: Brotherhood of Steel

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Mit Fallout Tactics, entwickelt von MicroForte und vertrieben von Interplay, wurde das Fallout-Universum um ein Taktikspiel erweitert. In diesem Spiel führt man eine Gruppe, die anfangs nur aus Menschen besteht, später auch aus Mutanten, Todeskrallen, Ghule (beide Fantasiegeschöpfe der Serie), sowie Kampfroboter durch verschiedene Missionen. Neu ist hierbei die Möglichkeit, in einen Echtzeitmodus umzuschalten, außerdem kann man das Spiel über Gamespy 3D im Multiplayermodus spielen. Im Multiplayermodus hat der Spieler auch die Möglichkeit Hunde oder Kühe zu kommandieren. Die Waffen entwickeln sich von den Nahkampfwaffen und ersten Fernkampfwaffen der ersten Missionen zu ersten Gewehren, später schwere Waffen wie Panzerfäuste, Kleingeschütze ("90000 Schuss pro Minute"), dann Energiewaffen auf Laser und Plasmabasis und schließlich Gausswaffen. Entsprechend entwickeln sich die Gegner und die Kämpfe mit ihnen von den ersten Kämpfen bei denen fast jeder Schuss ins Leere geht zu Kämpfen, bei denen wirklich jeder Schuss trifft. Die Charaktere können hierbei stetig weiterentwickelt und spezialisiert werden, bis man am Ende des Spiels eine Gruppe aus (normalerweise) sechs Spezialisten hat. Die Wahlmöglichkeiten des Spielers hinsichtlich der Geschichte sind, anders als in den beiden ersten Teilen der Serie, sehr begrenzt, dafür wurde viel Wert auf die Kriegsführung gelegt. Darüber hinaus fiel die für die Fallout-Reihe typische, selbstironische Umsetzung der Spielwelt, die eine leicht naive Sicht der US-amerikanischen fünfziger Jahre auf eine postapokalyptische Zukunft mit etablierten Endzeitelementen verband, sehr viel gängigeren Klischees und einem derberen Humor zum Opfer, was einer der Gründe dafür war, dass die etablierte Fallout-Community, den spielerischen und strategischen Qualitäten zum Trotz, dem Titel recht ablehnend gegenüberstand.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Fallout_(Computerspiel)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 4.7.2007 (Permanentlink) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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