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Fallout

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Für eine Übersicht von allen vier Fallout-verwandten Artikeln, siehe Portal:Fallout.
Fallout
Ein postnukleares Rollenspiel
Fallout-cover
EntwicklerInterplay Entertainment
HerausgeberInterplay Entertainment
Edusoft (ARG)
Release Datum30. September 1997
GenreRollenspiel (RPG)
BewertungenESRB: Mature
ELSPA: 15+ USK: 16
PlattformenDOS, Microsoft Windows, Macintosh
Medien1 CD
System VoraussetzungenIntel Pentium 90 CPU; Microsoft Windows 95 oder Besser, oder DOS 5.0 oder besser; 16MB RAM; 2x CD-ROM Laufwerke; DirectX 3.0a (Wenn man auf Windows spielt ); 1 MB VESA-compliant SVGA Grafik Karte; Sound Blaster kompatible sound Karte
 
Gametitle-FO1
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2077 war der Schrecken des Weltkriegs zurückgekehrt! In nur zwei Stunden wurde fast der gesamte Planet in Schutt und Asche gelegt. Und aus der Asche der atomaren Zerstörung, kämpfte eine neue Zivilisation ums Überleben.

Fallout: Ein postnukleares Rollenspiel ist ein Computer-Rollenspiel, entwickelt und vertrieben 1997 von Interplay. Fallout zeichnet eine düstere Zukunftsvision einer Welt nach dem Atomkrieg, wobei jedoch trotz des ernsten Hintergrundes Witz und Charme nicht zu kurz kommen. Bei den Fans ist es aufgrund seiner Hintergrundgeschichte, der Handlungsfreiheit und des schwarzen Humors beliebt. Im April 2007 kaufte Bethesda die Rechte an der Serie.

Fallout Bearbeiten

Story Bearbeiten

Mit diesen Worten beginnt die Geschichte von Fallout, die den Spieler in eine postapokalyptische Dystopie unserer eigenen Welt entführt. Nahezu die komplette Erde wurde durch den Großen Krieg, einem Atomarkrieg, verwüstet und die wenigen, die nicht sofort verbrannten oder den Strahlentod starben, mussten in einer lebensfeindlichen und todbringenden Welt überleben. Weite Teile des Planeten wandelten sich in Wüsten, und der (namensgebende) Fallout verteilte die Radioaktivität in jeden Winkel der Erde. Doch jene, die all die Widrigkeiten überlebten, begannen irgendwann den Versuch eine neue Zivilisation aufzubauen. Bald schon erhoben sich die ersten kleinen Siedlungen aus der atomaren Asche. Bevor der Krieg eskalierte und die Zivilisation unterging, hatten jedoch einige wenige tausend Menschen in einem Verbund von Bunkern, den sogenannten Vaults Schutz und Zuflucht gefunden. Als die ersten Bomben fielen, schlossen sich die Bunkertüren und trennten die Bunkerbewohner vom Rest der Welt. Viele Jahre lebten sie isoliert, waren geschützt vor den Widrigkeiten der verstrahlten Umwelt - bis in einem Bunker, Vault 13, ein Computersystem ausfiel: ein Steuerchip für die Wasseraufbereitungsanlage. Ohne funktionierende Wasserversorgung würden die Bewohner des Bunkers nicht mehr lange überleben können, und so schickten sie einen von ihnen vor die schützenden Tore des Bunkers, in eine ihnen inzwischen fremd gewordene Welt. Diese Person ist der Held der Geschichte und seine Geschicke werden vom Spieler gesteuert. Ziel ist es, einen neuen Wasserchip aufzutreiben und Informationen über die Umwelt zu sammeln.

Gameplay Bearbeiten

Als erstes hat der Spieler die Möglichkeit, seine Spielfigur seinen Wünschen anzupassen und einen eigenen Helden zu generieren. Alternativ kann ein bereits vorgefertigter Held bzw. eine vorgefertigte Heldin ausgewählt werden. Dadurch entsteht eine Zwickmühle, da das Spiel Kämpfe als auch geschicktes Handeln fordert und man nicht auf beiden Gebieten perfekt sein kann. Ist das erledigt, findet sich der Spieler vor den Toren des Bunkers wieder, das Geschehen wird dabei aus einer isometrischen Perspektive dargestellt.

Auf der Suche nach einem Ausgang der Höhle, in dem der Bunkereingang liegt, trifft der Spieler auch auf die ersten Gegner, und das Spiel wechselt in den rundenbasierten Kampfmodus, der für RPGs sehr selten und ein wichtiger Aspekt für die Popularität der Serie ist. Durch das Lösen von Rätseln, Kampfhandlungen und dem Abarbeiten von Aufgaben erhält die Spielfigur Erfahrungspunkte die, ab einer bestimmten Menge, einen Stufenanstieg ermöglichen und so die Möglichkeit geben, die Fähigkeiten der Spielfigur zu verbessern. Im Laufe des Spiels wird der Spieler mit zahlreichen anderen Charakteren konfrontiert, die er nicht nur bekämpfen muss. Viele sind ihm auch (mehr oder weniger) freundlich gesonnen und betreiben Handel mit ihm, erteilen Aufträge oder liefern weitere wichtige Informationen. Einige spezielle Charaktere schließen sich u.U. dem Spieler an und unterstützen ihn in den Kämpfen.

Rollenspielsystem Bearbeiten

Nachdem ursprünglich GURPSals Grundlage dienen sollte, wurde nach Lizenzstreitigkeiten ein eigenes System entwickelt, das auf drei zentralen Charaktereigenschaften basiert: - Zum einen besitzt die Spielfigur sieben Attribute: Stärke, Wahrnehmung, Ausdauer, Beweglichkeitresultiert in mehr Aktionspunkten pro Kampfrunde. Die Attribute bleiben prinzipiell das ganze Spiel über gleich, eventuell ergibt sich im Spielverlauf jedoch die Möglichkeit zur Verbesserung. Auch können Merkmale (s.u.) die Attribute unter Umständen modifizieren. - Der zweite große Aspekt des Systems sind die Talente des Spielers, sie bestimmen wie gut (oder wie schlecht) die Spielfigur bestimmte Tätigkeiten ausführen kann. Zur Auswahl stehen verschiedene Waffentalente, aber auch Fähigkeiten wie das Öffnen von Schlössern, das Verhandeln oder das Stehlen finden sich darunter. - Als dritter Punkt existieren einige spezielle Merkmale der Spielfigur, die den Charakter genauer beschreiben und weitere Möglichkeiten zur Spezialisierung bieten. So erhält eine Spielfigur, die "Begabt" als Merkmal gewählt hat, einen Punkt pro Attribut zusätzlich, allerdings dürfen dann auch pro Stufenanstieg weniger Talente gesteigert werden. Bei der Generierung dürfen nur zwei Merkmale gewählt werden. Nach jeweils drei Stufenaufstiegen wird ein zusätzliches Merkmal gewählt. Haben die bei der Generierung wählbaren Merkmale noch je einen Vorteil und einen Nachteil, ist dies bei den im Spielverlauf wählbaren Merkmalen nicht mehr der Fall und es stehen nur noch rein positive Merkmale zur Wahl. So kann z.B. ein Charakter mit hoher Wahrnehmung und gutem Waffen-Skill u.a. 'Scharfschütze' wählen und verursacht fortan mit Schusswaffen mehr Schaden, kann dagegen kein 'Meisterhändler' werden, da ihm dazu Charisma fehlt.

Kampfsystem Bearbeiten

Das Kampfsystem in Fallout ist ausschließlich rundenbasiert. Die Spielfigur besitzt entsprechend ihrer Eigenschaften eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten, die für verschiedene Tätigkeiten wie das Angreifen, die Fortbewegung oder den Einsatz von Talenten eingesetzt werden können. Wird die Runde des Spielers beendet, obwohl noch Aktionspunkte vorhanden sind, werden diese auf den Rüstungswert der Spielfigur addiert. Im eigentlichen Kampf bestimmt das zur verwendeten Waffe zugehörige Talent die Trefferwahrscheinlichkeit, wobei der gezielte Schuss auf eine bestimmte Körperpartie, z.B. die Augen, die Wahrscheinlichkeit weiter verringert. Dieser Nachteil wird aber durch einen erhöhten Schaden und eine höhere Chance auf kritische Treffer ausgeglichen. Auch ist es so möglich, dem Gegner gezielt Verletzungen zuzufügen. Ein Widersacher, der aufgrund eines kritischen Treffers an den Augen erblindet ist, stellt kaum noch eine Gefahr dar, da er so gut wie nicht mehr in der Lage ist den Spieler zu treffen. Natürlich kann die Spielfigur selbst ebenfalls derartige Verletzungen erleiden, die aber durch Einsatz eines Talentes oder den Besuch eines Arztes geheilt werden können. Das Spiel bietet weiterhin eine Vielzahl an Waffen und Gegenständen an. Die Auswahl reicht dabei von einfachen Schlagringen über Maschinenpistolen zu Flammenwerfern und hochmodernen Plasmagewehren, wobei viele Waffen real existierenden Modellen nachempfunden sind.

Medikamente und Drogen Bearbeiten

In der Welt von Fallout existieren eine Vielzahl von Medikamenten und Drogen, die alle einen bestimmten Nutzen haben. Das Medikament Rad-Awaybeispielsweise ermöglicht den Abbau von Strahlung im eigenen Körper. Hält sich die Spielfigur längere Zeit in einem verstrahlten Gebiet auf, so wird sie - in Abhängigkeit von ihrer Resistenz gegen Strahlung - früher oder später verstrahlt werden, was zu einem schnellen Ende des Heldenlebens führen kann. Die wohl am häufigsten verwendeten Medikamente sind Stimpacks, welche verlorene Lebenspunkte wieder auffrischen. Kaum ein Spieler wird ohne ausreichenden Vorrat an Stimpacks eine gefährliche Gegend betreten. Neben den Medikamenten gibt es noch spezielle Drogen, die für kurze Zeit die Attribute der Spielfigur erhöhen, oft aber auch negative Begleiterscheinungen haben. Bei übermäßigem Gebrauch von Drogen, aber auch bestimmten Medikamenten, kann die Spielfigur von der verwendeten Substanz abhängig werden. Nimmt er die betreffende Substanz nicht regelmäßig ein, leidet er unter Entzugserscheinungen und erleidet Abzüge bei seinen Eigenschaften.

Weblinks Bearbeiten

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Fallout_(Computerspiel)“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 4.7.2007 (Permanentlink) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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